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Thailand - Reise ins Land des Lächelns
Thailand wird häufig als Land des Lächelns bezeichnet. Hier vermitteln nicht nur die Buddha-Statuen den Eindruck als würden sie ständig fröhlich dreinschauen, auch die Thailänder an sich sind meistens überaus zuvorkommend und freundlich.
Eine große Rolle hierbei spielt die asiatische Mentalität, die Zorn und unfreundliches Verhalten als „Gesichtsverlust“ interpretiert.
Das heißt aber nicht, dass alle Thais aus reinem Pflichtbewusstsein freundlich sind.
Die meisten Thailänder legen Wert auf gute Manieren und dies sollte letztendlich auch die Grundvoraussetzung für jeden Reisenden sein, der in der Welt zu Gast ist.
In Thailand begrüßt man sich nicht mit Handschlag, sondern mit dem „wai“. Hierbei werden die Hände wie zu Gebet zusammengelegt und man verneigt sich. Je höher dabei die Hände vor dem Körper gehalten werden, desto respektvoller ist die Begrüßung. Dem Könighaus sollte mit Achtung begegnet werden und einem Thai gegenüber sollte etwaige Kritik am König unterlassen werden. Buddha-Statuen sollten ebenfalls mit Respekt behandelt werden, ebenso sollte ein respektvolles Verhalten in Tempeln selbstverständlich sein.
Thailand ist ein faszinierendes Reiseland mit vielen Gesichtern. Das macht sich insbesondere in der Hauptstadt Bangkok mit ihrem flirrenden Licht, dem Glanz goldüberzogener Dächer der zahlreichen Tempel, den kräftigen Farben der Märkte, den betörenden Düften der asiatischen Küche und den ohrenbetäubenden Lärm in den überfüllten Straßen bemerkbar. Für viele Touristen, die das erste Mal nach Asien reisen, eröffnet sich hier eine neue Welt des fernen Ostens.
Viele Erstreisende wählen meistens eines der unzähligen Pauschalangebote. Das hat den Vorteil, dass man sich um nichts kümmern muss und die neuen Eindrücke langsam auf sich wirken lassen kann. Thailand ist touristisch schon sehr weit erschlossen, so dass die Reiseveranstalter auch bei Pauschalreisen eine breite und individuelle Palette an Sightseeing-Angeboten zusammenstellen können.
Da es in Thailand auch auf eigene Faust viel zu entdecken gibt, eignet sich das Land auch besonders gut für individuell geplante Rundreisen oder für Zwischenaufenthalte im Rahmen einer Weltreise. Hier bieten zahlreiche Liniengesellschaften eine breite Kombinations-Palette an An- und Abreisemöglichkeiten.
Ein klassisches und sehr beliebtes Reiseprogramm für eine individuell geplante Rundreise beginnt mit der Ankunft in Bangkok. Die Hauptstadt hat sowohl Kulturfreunden als auch Shopping-Begeisterten eine Menge zu bieten – und noch mehr darüber hinaus. Bangkok ist eine Stadt der Extreme und wirkt häufig als sehr polarisierend empfunden. Das rege Nachtleben mit den zahlreichen Bars und Night-Shows, Restaurants und Massagesalons ist sprichwörtlich. Bangkok wird auch häufig als „Venedig des Ostens“ bezeichnet.
Wurden auch einige Klongs bereits zugeschüttet, so lohnt sich eine Fahrt durch die Kanäle und insbesondere zu dem schwimmenden Markt, dem „Floating Market“. Um Bangkok herum gibt es zahlreiche Möglichkeiten für ein- oder mehrtägige Ausflüge zu Tempeln und Museen, dem River Kwai oder der alten siamesischen Hauptstadt Ayutthaya. Wer sich nach mehr Ruhe und entspannenden Badetagen sehnt, kann von Bangkok aus per Bus, Flugzeug oder Zug zu den schönsten Stränden des Landes reisen. Neben den mittlerweile touristisch sehr stark erschlossenen Zielen wie Phuket oder Pattaya ist Koh Samui ein sehr beliebte Insel zum entspannen. Koh Samui bietet sowohl für Familienurlaube als auch für Nachtschwärmer das passende Rahmenprogramm, da hier sowohl ruhige Ecken als auch Party-Meilen zu finden sind. Koh Samui hat auch einen eigenen kleinen Flughafen und ist somit bestens von Bangkok zu erreichen. Wer es lieber etwas abenteuerlicher mag, sollte von Bangkok ais den Nachtzug nach Surathani nehmen.
Von hier aus setzen in regelmäßigen Abständen Fähren nach Koh Samui über. Die Überfahrt dauert in etwa anderthalb bis zwei Stunden.
Thailand-Kenner, die ausgetretenen Pfade verlassen möchten, und Naturfreunde zieht es immer häufiger in die ganz ursprünglichen Regionen. Hierzu zählt unter anderem die Insel Ko Chang, die auch unter jungen Rucksack-Travellern häufig als Geheimtipp gehandelt wird. Zwar hält auch hier der Tourismus schon langsam Einzug, dennoch hat die Insel noch viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt. Etwa einen halben Tag dauert die Busfahrt von Bangkok nach Laem Ngop. Ko Chang – die Insel befindet sich fast an der Grenze zu Kambodscha – wird dann mit der Fähre erreicht. Neben einfachen Hütten am Strand gibt es hier aber mittlerweile auch schon First Class Ferienressorts. Somit wird auch auf Ko Chang für jeden Anspruch die passende Unterkunft geboten.